Die Schwarz-Weiß-Zeichnung zeigt einen bärtigen Mann. Er ist umgeben von vielen schwarzen Strichen, die wie Stacheln wirken.
Porträtfotos von Karolina Goschiniak, Sabine Hecklau-Seibert, Viktoria Grundmann und Bernd Traxl.
aus Heft 6/2018 – Fachthema
Karolina Goschiniak, Sabine Hecklau-Seibert, Viktoria Grundmann, Bernd Traxl

Wenn Undenkbares denkbar wird – Zur Betrachtung von Schuldgefühlen in der Inklusion am Beispiel des Forschungsprojekts „Fachkräfte stärken für Inklusion“

In unserem Beitrag gehen wir der Frage nach, wie das Spannungsfeld zwischen dem Recht auf gleichberechtigten Zugang zur Gemeinschaft und dem Zwang zur Gemeinschaft im Bereich der Kindertageseinrichtungen auf die pädagogischen Fachkräfte wirksam werden kann. Wir gehen davon aus, dass – wenn nur die äußeren Faktoren der Inklusion in Betracht gezogen werden, also lediglich die Rahmenbedingungen verändert werden – die Gefahr besteht, dass Zwänge entstehen, die sich eher kontraproduktiv auf die Entwicklung einer inklusiven sozialen Gemeinschaft auswirken könnten.

Willi sitzt auf einer Bank, die Kappe hat er schief auf dem Kopf. In einer Hand hält er ein Kuchenstück. Er wirkt zufrieden.
Willi sitzt auf einer Bank, die Kappe hat er schief auf dem Kopf. In einer Hand hält er ein Kuchenstück. Er wirkt zufrieden.
aus Heft 6/2018 – Willis Insiderwissen
Birte Müller

Wir sind keine Helden!

Ich habe seit längerem das Gefühl, dass sich beim Thema Behinderung gesellschaftlich zwei vollkommen gegensätzliche Tendenzen abspielen. Auf der einen Seite werden Behindertenrechts-Konventionen unterschrieben und man verspricht in allen Lebensbereichen Teilhabe zu erwirken. Die Schulpolitik hat die Inklusion als wichtiges Thema entdeckt, auch wenn sie leider vielerorts immer noch sehr schlecht umgesetzt wird.

Angelina sitzt im Rollstuhl. Ein Mann stupst sie an der Nase. Ihre Mutter und eine Sozialarbeiterin verfolgen die Szene.
Angelina sitzt im Rollstuhl. Ein Mann stupst sie an der Nase. Ihre Mutter und eine Sozialarbeiterin verfolgen die Szene.
aus Heft 6/2018 – Uganda
Steffen Arora

Behindert in Uganda: Überleben als Erfolgsprojekt

Die Tiroler Organisation „Kindern eine Chance“ leistet in Ostafrika Pionierarbeit in der Behindertenarbeit. Die Idee dazu wurde aus der schieren Not heraus geboren.