Zeitschrift für gemeinsames Leben, Lernen und Arbeiten

 

Fundgrube

Ausschnitt aus einer Grafik von Doris Egger vom Verein Forschungsgruppe Kreativwerkstatt
Künstlerische Grafik
aus Heft 2/2017 – Fachthema
Helga Schlichting

Schmerzen bei Menschen mit mehrfacher Behinderung – Ein Problemaufriss

S., eine 49-jährige Frau mit einer schweren Behinderung und jahrelanger Hospitalisierungserfahrung, zeigt häufig selbst- und fremdverletzendes Verhalten. In der letzten Woche hatte das stark zugenommen. S. schlug mit dem Kopf gegen den Heizkörper und auf den Boden. Heute kam sie schreiend in die Tagesförderstätte und war nicht zu beruhigen. Daraufhin wurde der Notarzt geholt und S. in das städtische Krankenhaus gebracht. Es wurde ein Darmverschluss diagnostiziert, der sofort operiert werden musste (13.09.2015, Tagesdokumentation). S. hatte wahrscheinlich aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung über Tage starke Schmerzen, die von ihrer Umwelt nicht als solche wahrgenommen wurden. Leider sind ähnliche Situationen bei Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen häufig. Das Erkennen, die Behandlung und die Begleitung von Schmerzen sind bei dieser Personengruppe sowohl von der Medizin, der Pflege als auch von der Heil- bzw. Sonderpädagogik lange vernachlässigte Themen. Dabei haben diese Menschen wahrscheinlich häufiger als jede andere Personengruppe Schmerzen und sind diesen in besonderer Weise ausgeliefert.

Stilisierte Ilustration: Sechs Kinder halten sich an den Händen und bilden einen Kreis. – Illustration: Eva-Maria Gugg
Stilisierte Ilustration: Sechs Kinder halten sich an den Händen und bilden einen Kreis. – Illustration: Eva-Maria Gugg
aus Heft 2/2017 – Syrien - Kinder im Krieg
Gerhard Einsiedler

Syrien – das Ende der Kindheit

Seit sechs Jahren werden syrische Kinder bombardiert und systematisch ausgehungert. Sie müssen zusehen, wie Freunde und Familienmitglieder vor ihren Augen getötet oder unter dem Geröll ihrer Häuser verschüttet werden. Sie beobachten, wie ihre Schulen und Krankenhäuser zerstört werden. Man versagt ihnen Nahrung, Medizin und lebenswichtige Hilfsgüter und viele werden auf der Flucht vor den kriegerischen Auseinandersetzungen von Freunden und Familien getrennt. Mit jedem weiteren Kriegsjahr erreicht die Gewalt gegen Kinder ein neues, bisher nicht vorstellbares Ausmaß und internationales Recht wird von allen Seiten missachtet.

Zwei kleine Kinderhände in Nahaufnahme – Foto: privat / Blaich
Zwei kleine Kinderhände in Nahaufnahme – Foto: privat / Blaich
aus Heft 2/2017 – Ein kurzes Leben
Jochen Blaich

Wie viel ein kleiner Mensch aushalten kann

Es ist schwer, „irgendwo“ anzufangen bei unserem Sohn Samuel, der nur 1540 Tage bei uns sein durfte, ehe er am 12. Mai 2014 starb. Das war nach fast 40 Operationen, 80 bis 90 Intubationen, zahllosen Infekten und Komplikationen sowie unzähligen Klinikaufenthalten. Es ist unfassbar, wie viel ein so kleiner Mensch aushalten kann und muss. Oft stand ich hilflos und verzweifelt an seinem Bettchen, konnte sein Schreien kaum noch aushalten – und hätte ihm gern alles abgenommen.

Zwei Studentinnen haben das überlebensgroße Maskottchen der Special-Olympics-Weltwinterspiele 2017 in ihre Mitte genommen und lächeln in die Kamera...
Zwei Studentinnen haben das überlebensgroße Maskottchen der Special-Olympics-Weltwinterspiele 2017 in ihre Mitte genommen und lächeln in die Kamera...
aus Heft 2/2017 – Special Olympics
Peter Rudlof

„Da ist einfach mehr passiert“

Statt Studienbetrieb an der Hochschule als Volunteer bei den Special Olympics

Layenda Franco sitzt am Boden und hält in einer Yogastellung das rechte Bein hochgezogen hinter der rechten Schulter. – Foto: Lea Frei
Layenda Franco sitzt am Boden und hält in einer Yogastellung das rechte Bein hochgezogen hinter der rechten Schulter. – Foto: Lea Frei
aus Heft 2/2017 – Lebensgeschichten
Lea Frei

Bewegung ist Leben

Als Kind erkrankte der heute 60-jährige Loyenda Franco an Polio. Er lebte als obdachloser Flüchtling in Portugal und reiste trotz – oder gerade wegen seiner Behinderung – um die Welt. Gründe, den Kopf in den Sand zu stecken, hatte er viele. Auch wenn ihn seine Beine nicht zu tragen vermögen, schaffte er es stets, weiterzugehen und das Positive im Leben zu sehen.

Collage mit verschiedenen Fotos aus der Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung in Österreich - Foto: Unsere Zeitung (Hannah Wahl)
Collage mit verschiedenen Fotos aus der Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung in Österreich – Foto: Unsere Zeitung (Hannah Wahl)
aus Heft 2/2017 – Forschung
Hannah Wahl

„Wir sind nicht behindert – wir werden behindert“

Forschungsprojekt widmet sich der Selbstbestimmt Leben Bewegung in Österreich

Dem kleinen Sohn Willi ist der Ärger ins Gesicht geschrieben. - Foto: Müller
Dem kleinen Sohn Willi ist der Ärger ins Gesicht geschrieben. - Foto: Müller
aus Heft 1/2017 – Kolumne
Birte Müller

Konsequente Erziehungsversuche

Fast alle Leute sind sich einig: Auch ein behindertes Kind muss gut erzogen werden – so eines BESONDERS gut sogar! Ich finde, dass das eine Diskriminierung ist, denn warum muss gerade ein behindertes Kind besser erzogen sein als ein anderes – als Ausgleich?

Die Journalistin und Bloggerin Mareice Kaiser sitzt hinter einem großen Fenster und arbeitet am Computer. - Foto: Carolin Weinkopf
Die Journalistin und Bloggerin Mareice Kaiser sitzt hinter einem großen Fenster und arbeitet am Computer. - Foto: Carolin Weinkopf
aus Heft 1/2017 – Mutter-Sein
Barbara Vorsamer

Mareice Kaiser – die mit dem behinderten Kind

Ihre Tochter starb im Alter von vier Jahren. Das Netz trauerte. Bloggerin Mareice Kaiser setzt sich dafür ein, dass behinderte Kinder mehr sein dürfen als Diagnosen – und Eltern mehr als Pflegekräfte.

Adi-Ida Landgraf liegt bequem auf einer Hand aufgestützt auf einer Decke in einer Wiese. - Foto: Adi-Ida Landgraf
Adi-Ida Landgraf liegt bequem auf einer Hand aufgestützt auf einer Decke in einer Wiese. - Foto: Adi-Ida Landgraf
aus Heft 1/2017 – Aus meinem Leben
Adi-Ida Landgraf

Die Geister in meinem Kopf

Adi-Ida Landgraf ist Spastiker und seit dem 17. Lebensjahr auf der Suche nach Antworten. Also begann er, die vielen Gedanken aufzuschreiben, die ihm durch den Kopf gehen. Das half ihm, sein „inneres Durcheinander in die Reihe zu bringen“. Und weil er wollte, dass möglichst viele Menschen erfahren, dass ein behinderter Mensch genau so ein Leben hat, wie jeder andere – mit Träumen, Wünschen und Bedürfnissen –, gab er 2010 seine Tagebuchtexte als Buch heraus. Im folgenden Text lässt er uns an seinen Gedanken teilhaben.

"Fabel" (Ausschnitt). Ein Bild der blinden Künstlerin Silja Korn.
"Fabel" (Ausschnitt). Ein Bild der blinden Künstlerin Silja Korn.
aus Heft 1/2017 – Fachthema
Lea Fadenlauf, Raphael Zahnd, Ingeborg Hedderich

„Mich hat man einfach meistens links liegen gelassen“

Die Wahl des Pseudonyms „Lea Fadenlauf“ für die nachfolgend erzählte Lebensgeschichte aus dem Buch „Biografie – Partizipation – Behinderung“ (Hedderich, Egloff, & Zahnd, 2015) war alles andere als zufällig. Sie liegt in der Geschichte selbst begründet, denn diese nimmt ihren Lauf wie ein loser Faden, der Krümmungen, Knicke oder gar Knoten haben kann. Lea Fadenlauf erzählt ihre Geschichte aber nicht um ihrer selbst willen, sondern zielt auf eine Wirkung. Sie möchte, dass die „klugen Köpfe“ (Zahnd & Fadenlauf, 2016, S. 66) verstehen, wie ihr Leben ist und vertritt dabei die Überzeugung, dass viele Ausschlussprozesse geschehen, weil schon gar nicht verstanden wird, wo das Problem sein könnte. Deshalb erachtet sie es als wichtig, „dass die Leute wissen […], wie ein Leben mit einer Lernschwäche ist“ (ebd.). Mit der Geschichte, die sie gemeinsam mit einer Schreibassistenz im Rahmen eines Forschungsprojekts aufgeschrieben hat, will sie aufzeigen, weshalb wir mit Menschen wie ihr den Austausch suchen müssen, wenn wir das Ziel einer inklusiven Gesellschaft erreichen möchten. Es ist deshalb ihr Anliegen, dass sie von möglichst vielen Leuten gelesen wird.

 Fotos aus dem Leben des 21 jährigen Sven-Erik mit Trisomie 21. Hier hat er sich sein T-Shirt über den Kopf gezogen und steht mit ausgebreiteten Ar...
 Fotos aus dem Leben des 21 jährigen Sven-Erik mit Trisomie 21. Hier hat er sich sein T-Shirt über den Kopf gezogen und steht mit ausgebreiteten Ar...
aus Heft 1/2017 – Fotoessay
Niklas Grapatin

Sven-Erik, einundzwanzig

Was bedeutet es, mit Down-Syndrom zu leben? Erwachsen zu werden mit einer Behinderung, die von vielen Menschen als Einschränkung empfunden wird?

Grafik: Julia Rakuschan
Ursula Stinkes, Portrait
aus Heft 6/2016 – Fachthema
Ursula Stinkes

Leibdialog (Stinkes)

Erste Reflexion einer präreflexiven Erfahrung

Geschwisterkinder, Foto: Kathrin Stahl
Geschwisterkinder, Foto: Kathrin Stahl
aus Heft 6/2016 – Willis Insiderwissen
Birte Müller

Geschwisterkinder

„… Und um mich kümmert sich keiner!“

Freunde beim Birdwatching, Foto: Gottfried Stoppel
Birdwatching, Foto: Gottfried Stoppel
aus Heft 6/2016 – Aus dem Leben
Kerstin Petry

Schwer behindert – leicht bekloppt

Bernd Mann und Christian Kenk wollen anderen Mut machen

Surfen mit Behinderung, Foto: Oliver Schulz
Surfen mit Behinderung, Foto: Oliver Schulz
aus Heft 6/2016 – Sport
Oliver Schulz

Surfen mit Behinderung

Jens packt den Gabelbaum und stemmt sich kräftig gegen den Wind. Mit einer harten Bewegung zieht er das Segel zu sich heran. „Da ist ganz schön viel Power drin.“ Stärke sechs dürfte heute an der Ostsee herrschen – deutlich mehr als angesagt. Die Wellen rollen nicht hoch, aber in kurzen Abständen an den Strand von Großenbrode. Der Wind ist auflandig. „Du musst den Druckpunkt im Segel spüren. Du kannst es waagerecht drehen“, erklärt die ehrenamtliche Helferin Sabine. Sie macht die Bewegungen vor. „Du kannst es aber auch kippen.“

Grafik: Eva Gugg
Grafik: Eva Gugg
aus Heft 6/2016 – Ringen um das eigene Kind
Anke Lübbert

Schwangerschaft: Jesper * 24. 7. 2014 † 17. 7. 2014

Das Kind in Lisas Bauch ist schwerstbehindert, Ärzte raten zur Abtreibung. Die Eltern suchen nach ihrer Antwort auf eine der schwierigsten Fragen des Lebens.

Jugendliche bei Bastelarbeiten
Foto: Brot für die Welt/Dagmar Lassmann
aus Heft 6/2016 – Westjordanland
Agnes Fazekas

Die Kinder vom Berg

Im von „Brot für die Welt“ unterstützten Star Mountain Center bei Ramallah werden Menschen mit intellektuellen Behinderungen gefördert – außerdem wird viel unternommen, um sie in die Gesellschaft zu integrieren. Eine Ausnahme im palästinensischen Westjordanland: Beim Tag der Offenen Tür geht es deshalb vor allem darum, sich bemerkbar zu machen.

Selfie einer Mutter mit ihrer 13 jährigen behinderten Tochter
Selfie einer Mutter mit ihrer 13 jährigen behinderten Tochter
aus Heft 4/5/2016 – Diskurs
Peter Rudlof

Sonderschule ja oder nein?

Laut Bildungsministerium soll es ab 2020 in Österreich keine Sonderschulen mehr geben. Als Wegbereiter dafür werden in der Steiermark, in Tirol und Vorarlberg inklusive Modellregionen eingerichtet. Dagegen wehrt sich eine Elterninitiative in der Steiermark und hat eine bundesweite Bürgerinitiative (www.elternbrief.at) gestartet. Sie hat Angst um das Wohl ihrer behinderten Kinder und sieht sich in ihrer Wahlfreiheit beschränkt – ein Diskurs via E-Mail.

Bildausschnitt aus einem farbenfrohen Gemälde von Andreas Krötzl
Portraitfoto Klaus Rödler
aus Heft 4/5/2016 – Fachthema
Klaus Rödler

Ein Mathematikunterricht für alle! – 10 Bausteine für einen inklusiven Mathematikunterricht in der Grundschule

Ein Mathematikunterricht für alle! Unter diesem Titel habe ich 2014 einen Aufsatz veröffentlicht, in dem ich die allgemeindidaktischen Konsequenzen und die Grundlagen für ein fachdidaktisches Umdenken für den Mathematikunterricht dargestellt habe (Klaus Rödler, 2014). 2016 habe ich einen Ratgeber mit Materialbänden veröffentlicht, der darstellt, wie der Unterricht in den ersten beiden Schuljahren auf Grundlage dieser Überlegungen praktisch gestaltet werden kann (Klaus Rödler, 2016 a-f). Hier möchte ich einige zentrale Bausteine dieses neuartigen Konzepts benennen und kurz erläutern. Sie erlauben, dass der Mathematikunterricht sich von einem Nebeneinander differenzierter Parallellehrgänge zu einem inklusiven, das heißt gemeinsamen Unterricht wandeln kann.

Die beinamputierte siebenjährige Nirmala lacht fröhlich im Gespräch mit einem jungen Arzt in Nepal.
Die beinamputierte siebenjährige Nirmala lacht fröhlich im Gespräch mit einem jungen Arzt in Nepal.
aus Heft 4/5/2016 – Nepal
Lea Frei

Ein langer Weg – Gleichstellung behinderter Menschen in Nepal

Menschen mit einer Behinderung haben in Nepal kein einfaches Leben. Gesetzliche Grundlagen für die Gleichstellung von behinderten und nichtbehinderten Menschen sind vorhanden. Doch es mangelt an der Umsetzung.

Eine junge Frau mit Behinderung schaut erstaunt in die Runde.
Eine junge Frau mit Behinderung schaut erstaunt in die Runde.
aus Heft 4/5/2016 – Projekt „MINCE“
Karin Kicker-Frisinghelli

Inklusion: Aufgabe der Gesellschaft

Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen sind in unserer Gesellschaft nach wie vor eine Gruppe, deren soziale Inklusion und gesellschaftliche Partizipation nicht als zufriedenstellend zu bewerten ist. Der Anspruch an Inklusion kann vor dieser Gruppe nicht enden. Nein, Inklusion wird sich an dieser Gruppe erst entscheiden, wie Fragner in der Einleitung zum Themenheft „Partizipation von schwerbehinderten Menschen“ (2015, S. 1) präzise feststellt.

Karikatur von einem Grabstein am nichtkatholischen Friedhof in Rom
Karikatur von einem Grabstein am nichtkatholischen Friedhof  in Rom
aus Heft 4/5/2016 – Aus Grolls Skizzenbuch
Erwin Riess

Ein Grab in Rom

Ein Taxi hatte sie vom Bahnhof Roma Termini in das Testaccio-Viertel hinter dem Aventin gebracht. Herr Groll war sehr aufgeregt. Immer wieder sah er in seinen Unterlagen nach und als nach zwanzig Minuten Fahrt die Pyramide des römischen Volkstribuns Gaius Cestius in Sicht kam, bedeutete er dem Fahrer, er möge auf der Stelle anhalten. Außer der Pyramide, die mit ihren 36 Metern Höhe nicht weltbewegend sei, gebe es in diesem Viertel keine Sehenswürdigkeiten, hatte der Fahrer gemeint, ob er sie nicht zum Forum Romanum bringen solle?

Birte Müller mit ihrem Mann. Beide halten den kleinen Sohn Willi fest umschlungen im Arm.
Birte Müller mit ihrem Mann. Beide halten den kleinen Sohn Willi fest umschlungen im Arm.
aus Heft 4/5/2016 – Kolumne
Birte Müller

Willi-Therapie

In meinem Umfeld beobachte ich die Tendenz, dass Freunde – statt sich einmal ordentlich aufzuregen – ständig behaupten, an jeder noch so ätzenden Situation innerlich zu reifen. Eigentlich wundere ich mich, dass nicht schon alle ganz erleuchtet sind! Mit einem behinderten Kind müsste man dann bald ein Heiliger sein und nur noch durch die Gegend schweben vor lauter Möglichkeiten, an denen man seelisch wachsen kann. Tut man aber nicht. Ich stampfe sogar – ganz im Gegenteil – des Öfteren mit meinem Fuß auf den Boden, wenn mich mein Sohn nervt.

Birte Müller und Sohn Willi, Foto: Birte Müller
Birte Müller mit Sohn Willi
aus Heft 3/2016 – Kolumne
Birte Müller

Das Richtige sagen

Immer wieder einmal bekomme ich vorgeworfen, dass man sich einer Familie mit einem Kind gegenüber ja gar nicht richtig verhalten KÖNNE! Egal, was man sagt – alles sei falsch.

Der syrische Flüchtling Abdullah Zaror sitzt vornübergebeugt im Rollstuhl und betet gemeinsam mit seinem Vater und Bruder in einem karg ausgestatte...
So weit die Hände tragen / Foto: Sascha Montag
aus Heft 3/2016 – Report
Tarek Khello, Kristin Oeing

So weit die Hände tragen

Auf einer Demonstration gegen das Schreckensregime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad trifft den 17-jährigen Syrer Abdullah Zaror eine Kugel in den Rücken. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. Mit der Hilfe seiner Familie und Freunde floh er nach Deutschland. Wir erzählen die Geschichte seiner Flucht.

Was ich daraus gemacht habe / Foto: David Strenzler (Kathrin Lemler sitzt zufrieden lächelnd in ihrem Rollstuhl)
Was ich daraus gemacht habe / Foto: David Strenzler (Kathrin Lemler sitzt zufrieden lächelnd in ihrem Rollstuhl)
aus Heft 3/2016 – Aus meinem Leben
Kathrin Lemler

Was ich daraus gemacht habe – Unterstützte Kommunikation im Alltag

Es ist 7.47 Uhr. Ich liege in meinem Bett in meiner eigenen kleinen Wohnung. Unruhig bewege ich mich hin und her. Ich träume. Langsam wache ich auf. Was war das für ein gruseliger Albtraum? Hätte wohl so mein Leben ausgesehen, wenn mir die Mittel von Unterstützter Kommunikation (UK) nicht zur Verfügung gestanden wären?
Was wäre wohl gewesen, wenn meine Mutter nicht von Anfang an von der Tatsache überzeugt gewesen wäre, ihre Tochter könne kommunizieren? Was wäre wohl gewesen, wenn ich nicht immer wieder Menschen getroffen hätte, die mit unendlicher Geduld für mich nach individuellen Lösungen gesucht hätten? Und was wäre wohl gewesen, wenn ich irgendwann frustriert aufgegeben und nicht diesen verdammten Dickschädel gehabt hätte? Nun ja, ich wäre wohl wirklich im Bällchenbad versunken. Zum Glück bleibt es aber ein schrecklicher Albtraum!

Graphiken: Margarethe Bamberger und Sophie Beisskammer (Ausschnitte von Grafiken von Margarethe Bamberger und Sophie Beisskammer aus der Galerie Ta...
Portraitfoto Christiane Nagy
aus Heft 3/2016 – Fachthema
Christiane Nagy

Gestützte Kommunikation heute – Erfahrungen und Gedanken

Meine erste Begegnung mit FC (Facilitated Communication – Gestützte Kommunikation) liegt ziemlich genau 25 Jahre zurück. Unser autistischer Sohn hatte früh gesprochen, sich schon mit drei Jahren für Formen und Buchstaben interessiert – und dann bis zum fünften Lebensjahr allmählich die Sprache wieder verloren.

LIFEtool (Ein junger Mann sitzt am Tisch vor seinem Laptop und bedient das Gerät mit einer Mundsteuerung)
LIFEtool (Ein junger Mann sitzt am Tisch vor seinem Laptop und bedient das Gerät mit einer Mundsteuerung)
aus Heft 3/2016 – LIFEtool

Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen! – LIFEtool hilft

Stellen Sie sich vor: Sie sind durstig und können sich kein Glas Wasser bestellen, weil Sie nicht sprechen können. Oder: Sie haben Bauchschmerzen und können nicht sagen, wo es genau wehtut. Niemand versteht Ihre Gesten oder noch schlimmer, Sie werden falsch verstanden.

Grafik von Miel Delahaij zu Hochsensible sehen die Welt anders Beitragsbild
Grafik von Miel Delahaij zu Hochsensible sehen die Welt anders Beitragsbild
aus Heft 2/2016 – Report
Patricia Thivissen

Hochsensible sehen die Welt anders

Sie möchten sich am liebsten die Ohren zuhalten, wenn ein Rettungswagen mit Martinshorn vorbeifährt. Nach einem langen Arbeitstag ziehen sie sich zurück und brauchen ihre Ruhe. Dafür spüren sie beinahe hellseherisch schon beim Betreten eines Raums, wenn Streit in der Luft liegt, und werden von ihren Freunden für ihr großes Einfühlungsvermögen geschätzt. Sie gehen gerne in Kunstausstellungen und sind kreativ. Sie lieben die Natur.

Sohn Willi füttert ein Kaninchen - Foto: Birte Müller
Sohn Willi füttert ein Kaninchen - Foto: Birte Müller
aus Heft 2/2016 – Kolumne
Birte Müller

Gebrauchstiere

Mein behinderter Sohn Willi hat keine Freunde. Das klingt hart und vielleicht stimmt es auch nicht ganz, denn möglicherweise hat er in der Klasse seiner Förderschule ein oder zwei Kinder, mit denen er so etwas wie „befreundet“ ist, aber keiner von ihnen war jemals bei uns zu Hause zu Besuch und keinen hat Willi je zu sich eingeladen. Es kann auch keiner von ihnen gut genug sprechen, um seinen Eltern zu sagen, sie würden gerne mit Willi spielen – und auch Willi wäre mit so einer Aussage am Talker überfordert. Und genau genommen kann Willi ja auch gar nicht richtig spielen. Und deshalb kann er vielleicht auch noch keine Freundschaften haben, in denen interagiert wird.

Gemälde zu Vulnerabilität aus der Galerie Tacheles in Gmunden
Porträtfoto von Georg Theunissen - Foto: Georg Theunissen
aus Heft 2/2016 – Fachthema
Georg Theunissen

Vulnerabilität – Stress – Bewältigung

Seit einigen Jahren gilt das sogenannte Vulnerabilitäts-Stress-Bewältigungsmodell als ein wichtiger Ansatz zur Erklärung von Persönlichkeits- und schizophrenieformer Störungen. Zugleich dient es zur Grundlegung therapeutischer Interventionen und psychoedukativer Unterstützungsmaßnahmen. Angesichts seiner Vorzüge findet der Ansatz auch in der pädagogischen Arbeit mit Menschen Zuspruch, denen neben Lernschwierigkeiten zusätzliche Verhaltensauffälligkeiten nachgesagt werden. Mit dem vorliegenden Beitrag soll aufgezeigt werden, dass der Ansatz ebenso für die Unterstützung von Personen aus dem Autismus-Spektrum fruchtbar sein kann. Hierzu wird zunächst das Thema der Vulnerabilität aufgegriffen. Anschließend geht es um Stress autistischer Menschen und um selbstbestimmte Bewältigungsformen unter Berücksichtigung von Resilienz. Schlussfolgerungen für die Praxis runden den Beitrag ab.

Gemälde zu Vulnerabilität aus der Galerie Tacheles in Gmunden
Portraitfoto Anna Mitgutsch - Foto: Anna Mitgutsch
aus Heft 2/2016 – Denkspuren
Anna Mitgutsch

Wenn wir unsere Unschuld nie verlören

Übertriebenes Interesse an sozialen Belangen, Überlegenheitswahn und Egomanie und ein zwanghafter Hang zur Konformität. So beschreibt die Bloggerin Laura Tisoncik auf ihrer Webseite Institute for the Study of the Neurologically Typical eine neurobiologische Besonderheit, die sie das neurotypische Syndrom nennt. „Es wurde noch keine wirkungsvolle Therapie gefunden“, stellt sie lapidar fest. Laura Tisoncik lebt gut mit ihrer Zuschreibung als Frau mit Autismus, indem sie auf ihrer Wahrnehmung der Wirklichkeit als der verbindlichen besteht und die sogenannte Norm als Abweichung definiert.

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aus Heft 1/2016 – Sport

Auf Skiern zurück ins Leben – Barrierefreies Hochalpinerlebnis in der Schweiz

„Es war wie eine Befreiung“, sagt Doris Peyer über ihr erstes Wintersporterlebnis in der Aletsch Arena im Schweizer Kanton Wallis. Nach vielen Jahren im Rollstuhl hätte sie es nicht für möglich gehalten, jemals wieder Ski zu fahren. Die UNESCO-Region am Aletschgletscher hat für ihre Bemühungen um ein barrierefreies Hochalpinerlebnis den Innovationspreis der Deutschen Stiftung für Querschnittlähmung erhalten.

Aktfoto eines Mannes im Rollstuhl aus der Schwarz-Weiß-Serie "Ganz unvollkommen" von Rasso Bruckert - Rasso Bruckert
Aktfoto eines Mannes im Rollstuhl aus der Schwarz-Weiß-Serie "Ganz unvollkommen" von Rasso Bruckert - Rasso Bruckert
aus Heft 1/2016 – Report
Gerhard Einsiedler

„Fachstelle .hautnah.“ – Ein besonderer Raum für besondere Menschen

18 Libida-Sexualbegleiterinnen und -Sexualbegleiter wurden österreichweit in bisher drei Lehrgängen in der „Fachstelle .hautnah.“ im steirischen Kalsdorf ausgebildet. Die Libida-Sexualbegleitung® ist mittlerweile eine geschützte Marke. Weil diese Arbeit hoch sensibel ist, wird Qualität großgeschrieben – wissenschaftliche Evaluierungen, laufende Fortbildungen, Beratung, Fachberatung und sexualpädagogische Materialien zeugen davon. Ein besonderes Angebot sind die „.Libida. Abende“.

Aktfoto einer Frau im Rollstuhl aus der Schwarz-Weiß-Serie "Ganz unvollkommen" von Rasso Bruckert; Foto: Rasso Bruckert
Aktfoto einer Frau im Rollstuhl aus der Schwarz-Weiß-Serie "Ganz unvollkommen" von Rasso Bruckert
aus Heft 1/2016 – Report
Benjamin Piel

Bettys erstes Mal

Betty ist 73 und Jungfrau. Noch nie hat ein Mann ihren nackten Körper gestreichelt. Betty ist fast blind und lernbehindert. Noch nie hat sie gespürt, wie das kribbelt im Bauch. „Ick hab Mut“, sagt Betty und nickt, „ick hab Mut“. Es ist Freitagabend im Trebeler Gästehaus. An einem langen Tisch sitzen behinderte Menschen und ihre Betreuerinnen und Betreuer. Kerzen brennen, Kastanien liegen neben bunten Blättern auf der Tischplatte. Einige löffeln Kürbissuppe, andere stehen Schlange am Büfett. „Vorher müssen wir beten“, sagt ein behinderter Mann mit Bart und faltet die Hände. „Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast. Amen.“

Gemälde von Horst Wäßle mit dem Titel "Drei Frauen", Dispersionsfarbe auf Nessel
Portraitfoto von Erwin Riess - Foto: Erwin Riess
aus Heft 1/2016 – Fachthema
Erwin Riess

Umwege zur Lust oder Herr Groll schreibt einen Brief

Lieber Marco!
Wundere Dich nicht über diesen Brief. Lies ihn aufmerksam, aber wirf ihn nicht weg. Es könnte sein, dass Du in kommenden Jahren die eine oder andere Passage nachlesen willst. Bevor ich zur Sache komme, lass mich ein paar Worte über Deinen Vater sagen …

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aus Heft 6/2015 – Report
Silke Engesser

Waldorfschule Emmendingen – eine Schule für alle Kinder!

„Es ist normal, verschieden zu sein“: Unter diesem Motto lernen seit fast 20 Jahren Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam an der Waldorfschule Emmendingen. Bis heute ist sie die einzige staatlich anerkannte integrative Schule in Baden-Württemberg. Die Verleihung des Jakob Muth-Preises für inklusive Schule ist nur ein Indiz dafür, dass dieses Motto hier auch wirklich gelebt und umgesetzt wird.

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steel_klein@2x
aus Heft 6/2015 – Fachthema
Richard Steel

Camphill – das Werden einer Bewegung

Anlass gibt es genug, gerade jetzt den Versuch zu machen, die Geschichte der Camphill-Bewegung und der dahinterliegenden gesellschaftlichen Impulse ihres Gründers – Karl König – in ein kurzes Bild zu bringen. Zum Einen sind am 1. Juni dieses Jahres 75 Jahre seit dem Einzug der kleinen Pioniergruppe in das schottische Gutshaus „Camphill“ vergangen, das den Namen für eine weltweite Bewegung abgeben sollte. Zudem jährt sich zu Ostern 2016 der Tod des österreichischen Arztes, Forschers, Heilpädagogen und Sozial-Gestalters König zum 50. Mal.

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willi_waldorf_klein@2x
aus Heft 6/2015 – Essay
Birte Müller

Mein Sohn Willi besucht eine ganz exklusive Waldorf-Förderschule

Als ich im Jahr 2007 mein erstes Kind bekam, war ich mir nicht bewusst gewesen darüber, dass ich an dieses Kind Erwartungen hatte. Erst als wir erfuhren, dass unser Sohn das Down-Syndrom hatte, platzte der mir nicht bewusste Traum vom ganz normalen Leben mit einem ganz normalen Kind. Der Schmerz über diesen Verlust war groß und nur mein kleines Baby mit seinen weichen Wangen konnte mich trösten. Wir gaben ihm den Namen Willi und wir wollten ihn so nehmen, wie er war.

Triathlon
Triathlon
aus Heft 4/5/2015 – Sport
Gerhard Einsiedler

Vom Triathlon ins Leben – ein Buch, das Mut macht

Fesselnd und unterhaltsam geschrieben, erzählt die kürzlich erschienene Autobiografie das Leben eines 32 Jahre alten Kärntners, der mit Willensstärke, Mut und Kampfgeist seinem bis dahin tristen Leben eine Wende gab.

Portraitfoto Markus Dederich
aus Heft 4/5/2015 – Fachthema
Markus Dederich

Zwischen Wertschätzung von Diversität und spezialisierter Intervention

Ein behindertenpädagogisches Dilemma im Zeichen der Inklusion

Schüler im Unterricht
Schüler im Unterricht
aus Heft 4/5/2015 – Report
Jeannette Otto

Keine Wunder, aber so manche Überraschung

In einer Bremer Klasse wird tagtäglich um gemeinsames Lernen gerungen. Haben all die Kinder, die abweichen von dem, was die Gesellschaft als „normal“ definiert, weil sie langsamer lernen, sich schlecht konzentrieren können oder schneller aggressiv werden, nun wirklich das Gefühl, dazuzugehören? Nur weil man ihnen sagt: Ihr gehört jetzt dazu. Hier ein Rückblick auf vier Jahre gemeinsame, vielfach herausfordernde Entwicklungsarbeit.

Portraitfoto Claudia Osburg - Foto: privat
aus Heft 3/2015 – Fachthema
Claudia Osburg

Zur Sprache kommen: Wege der Integrativen Sprachförderung

Joanna winkt. Ich soll kommen. Malte schreibt mir einen Kritzelbrief. Er liest mir vor, was da steht: „Der Tag heute war toll.“ Joe ruft mich an. Er will mit mir sprechen. Lea schickt mir einen Brief. Es geht ihr gut, das freut mich. Mareike malt mir ein Kritzelbild. Sie hat an mich gedacht. Mustafa sagt mir etwas auf Türkisch. Als ich ihn fragend ansehe, übersetzt mir Ahmed, was Mustafa gesagt hat. Im Lehrerzimmer beginnt gleich die Konferenz. Sprache, in gesprochener und geschriebener Form, Sprache, gebärdet, verschlüsselt, offensichtlich, sofern man das „Kodierungssystem“ kennt…

 Birte Müller beugt sich zu ihrem Sohn Willi auf einer Kinderschaukel. Beide lachen herzlich.
Birte Müller und ihr Sohn Willi verstehen einander ohne Worte. - Foto: Birte Müller
aus Heft 3/2015 – Kolumne
Birte Müller

Mit Händen sprechen

Wenn jemand die Formulierung benutzt, mein Kind „leide“ unter dem Down-Syndrom, korrigiere ich ihn in der Regel, denn mein Kind leidet nicht. Wenn einer leidet, dann eher ich, weil mein Sohn mit seinen acht Jahren nicht auf die Toilette gehen will und immer laut Blasmusik hört. Aber Willi? Der leidet nicht, außer natürlich, ich nötige ihn, auf die Toilette zu gehen oder mache seine Blasmusik leiser.

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roth_leseprobe_quadratisch
aus Heft 2/2015 – Report
Sandra Roth

„Hei!“ heißt: „Ich will zu meinen Freunden.“

Lotta soll in den Kindergarten gehen? Ben lacht. „Die kann doch gar nicht gehen.“ Lotta ist zwei und so schwer behindert, dass sie sich nicht einmal an der Nase kratzen kann. Ihr Bruder Ben ist fünf und einer der wenigen Menschen, die das Wort behindert so aussprechen wie blond oder kleine Schwester.

haupt_ursula_portrait_f_web
aus Heft 2/2015 – Fachthema
Ursula Haupt

Partizipation als Bedingung für Entwicklung, Bildung und Lebensqualität

Es geht bei dem Thema „Inklusion und Schwerstbehinderte“ um das gesellschaftlich anerkannte und für alle Menschen gültige Ziel der gegenseitigen Anerkennung, Wertschätzung und der aktiven Mitgestaltung des gemeinsamen Lebens in all seinen Bereichen. Und gleichzeitig geht es um Menschen – hier insbesondere um Kinder – bei denen genau darin besondere Schwierigkeiten gesehen und angenommen werden.

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Der Reisejournalist Andreas Pröve sitzt in seinem Rollstuhl auf einer staubigen Landstraße im Hochland von Tibet - Foto: Andreas Pröve
aus Heft 2/2015 – Grenzenlos Reisen
Andreas Pröve

Allein im tibetischen Hochland

Andreas Pröve hat sich ein großes Ziel gesetzt: eine über 5000 Kilometer lange Rollstuhlreise entlang des Mekong von Vietnam bis hinauf zu seiner Mündung im tibetischen Hochland. Dabei wird er mit ungeahnten Gefahren konfrontiert.

Kai Markram mit seinen Eltern am Strand - Foto: Darrin Vanselow/Mater
Kai Markram mit seinen Eltern am Strand - Foto: Darrin Vanselow/Mater
aus Heft 1/2015 – Report
Maia Szalavitz

Eine zu intensive Welt

„Was geht im Kopf meines Sohnes mit Autismus vor?“

Fanny Hozleiter sitzend am Cafetisch - Foto: Daniel Kaldori
Fanny Hozleiter sitzend am Cafetisch - Foto: Daniel Kaldori
aus Heft 1/2015 – Leben in Ungarn
Sebastian Garthoff

Fannys Lächeln

Auf staatliche Unterstützung warten Menschen mit Behinderung in Ungarn oft vergebens.

Porträtfoto von Georg Theunissen - Foto: Georg Theunissen
aus Heft 1/2015 – Fachthema
Georg Theunissen

Schule und Autismus

Anregungen zur Wertschätzung „autistischer Intelligenz“ als Grundlage für die pädagogische Praxis.