Impressum und Offenlegung nach § 24 und 25 laut Mediengesetz

Eigentümer, Herausgeber und Verleger:

Verein "Steirische Vereinigung für Menschen mit Behinderung"

Vorsitzender: 
DI Helmut Holzer
8010 Graz, Alberstraße 8
Tel. +43 (316) 32 79 36-0
Fax +43 (316) 32 79 36-21
E-Mail
ZVR: 261841727

Mitherausgeber:

Verein "Miteinander"

Vorsitzender: 
Dr. Hermann Wögerer
4020 Linz, Rechte Donaustraße 7
Tel. +43 (732) 78 20 00, 78 20 10
Fax +43 (732) 78 20 00-33
E-Mail

Verein "Erzherzog-Johann-Gesellschaft - Initiativ für behinderte Kinder und Jugendliche"

Vorsitzender: 
Univ.-Prof. DI Dr. Werner Gobiet
8010 Graz, Alberstraße 8
Tel. +43 (316) 32 79 36-0
Fax +43 (316) 32 79 36-21
E-Mail

Druck:

Rehadruck
8051 Graz, Viktor-Franz-Straße 9
Tel. +43 (316) 68 52 55
Fax +43 (316) 68 07 44
E-Mail
Website

Illustrator:

Eric Schopf

Graphik und Webdesign:

Eva-Maria Gugg
8010 Graz, Sporgasse 24
E-Mail

Umsetzung Website:

namestnik webMedia
Hörgas 323, 8103 Gratwein-Straßengel
Tel. +43 (0)650/80 89 100
E-Mail
Website

Bezugsbedingungen:

6 Ausgaben pro Jahr, davon 1 Doppelnummer

Österreich
Einzelheft: 13 Euro
Abo: 50 Euro
Für Studierende (mit Inskriptionsbestätigung): 36 Euro

Außerhalb von Österreich
Einzelheft: 15 Euro
Abo: 60 Euro
Für Studierende (mit Inskriptionsbestätigung): 46 Euro

Online-Abo mit Archiv-Zugriff
Normal: 35 Euro
Studierende: 25 Euro

Alle Preise inkl. 10 % Mehrwertsteuer und Versand. Preisänderungen vorbehalten. Die Kündigung eines Abos ist jeweils per Ende des Kalenderjahres möglich.

Versand und Zugriffsmöglichkeit auf die Online-Ausgabe innerhalb von zwei Werktagen nach Zahlungseingang. 

 

Unsere Blattlinie

Was uns antreibt

Wir spüren dem gemeinsamen Leben, Lernen und Arbeiten nach.

Wir sind allergisch gegen verdeckte wie offene Mechanismen der Ausgrenzung.

Wir wollen Ausgrenzungen mit konkreten Lebensentwürfen entgegentreten.

Wir achten die Würde jedes Menschen und treten für seine soziale Zugehörigkeit ein.

Wir sind besonders behinderten Menschen verpflichtet.

 

Jedes Heft eine Kostbarkeit

Wir bemühen uns bei jedem Heft intensiv um eine wertvolle Gestaltung.

Gleichberechtigt stehen bei uns subjektive Erfahrungen neben Fachwissen.

Gleichberechtigt sind bei uns auch fachliche und literarische Sprache, Bilder und Kunstwerke.

Durch die Lektüre sollen Gemeinsamkeiten und eventuell Erweiterungen des eigenen Horizonts entstehen.

 

Titel

Wir diskutieren regelmäßig über den Titel unserer Zeitschrift. War vor 42 Jahren der Ausdruck und ursprüngliche Titel unserer Zeitschrift „Behinderte“ noch neutral, so wissen wir, dass er heute oft als Schimpfwort benutzt wird. Wir haben uns deshalb vor einiger Zeit entschlossen, den Titel auf „Behinderte Menschen“ zu ändern. Aber die Diskussionen in der Redaktion sind – auch aufgrund von Anfragen von Leserinnen und Lesern –  nicht verstummt.

Wir verwenden bewusst den Titel „Behinderte Menschen“. Nicht nur deshalb, weil sich viele behinderte Menschen selbst als „disabled people“ – also „behinderte Menschen“ – bezeichnen. Der Terminus „Menschen mit Behinderung“ oder „Menschen mit Beeinträchtigung“ erscheint uns so, als ob ein Mensch einen an ihm fest angeschnallten Rucksack durchs Leben schleppen müsse, der schier unveränderlich ist. Die Bezeichnung „Mensch mit ...“ impliziert etwas Unveränderliches, sie kann sehr leicht als biologische Konstante gedeutet werden (medizinisches Modell). Dagegen weist das Adjektiv „behindert“ vor dem Substantiv „Mensch“ darauf hin, dass jemand behindert wird, aber nicht permanent behindert ist (soziales Modell).

Am besten ausgedrückt wird das durch die graphische Gestaltung unseres Logos. Das Wort „behindert“ tritt in vielen Situationen – leider allzu oft – in den Vordergrund, verschwindet in anderen Situationen aber auch gänzlich hinter dem Wort „Menschen“. Wir müssten also unser Logo immer an die spezifische Situation anpassen.

Wir arbeiten zwar vorwiegend mit Wörtern, sind aber nicht so naiv zu glauben, dass mit euphemistischen Bezeichnungen die oft ausgrenzende Realität verschwindet. Wir benötigen auch Wörter, um auf Benachteiligungen hinweisen zu können und gemeinsam solidarisch zu sein.

 

Unsere Geschichte

Der Impuls für die Gründung der Zeitschrift ging vor 42 Jahren von der Elternbewegung aus. Erstmals erlebte eine Elterngeneration, wie ihre behinderten Kinder in den Familien und nicht in Institutionen aufwuchsen. Das stellte so manches Fachwissen vom Kopf auf die Füße. Elterninitiativen keimten auf, gründeten Vereine in den einzelnen Bundesländern und schlossen sich unter der Initiative von Werner Gobiet zu einem Dachverband für ganz Österreich zusammen. Schnell war die Idee auf dem Tisch, eine gemeinsame Zeitschrift zu gründen. Es ist der Weitsicht von Werner Gobiet zu verdanken, dass dies keine reine Vereins-Jubel-Zeitschrift wurde.

Viele Themen haben wir in den 42 Jahren behandelt, oft waren wir der Zeit voraus, immer standen wir auf der Seite der behinderten Menschen. Manche von uns hofften, dass unser Sprachrohr mit der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention und in „Zeiten der Inklusion“ überflüssig wird. Aber die Realität schaut anders aus: Wir leben in Zeiten, in denen bei uns tausende behinderte Menschen keine Arbeit finden, keine geeigneten Wohnungen, wir leben in Zeiten, in denen Eltern behinderter Söhne und Töchter immer älter werden und keine Perspektive für ihre Kinder sehen, wir leben in Zeiten, in denen der Firnis der Humanität immer brüchiger wird.

Wir können nur versprechen, dass wir diese Menschen nicht alleine lassen. Solange es unsere Zeitschrift gibt, werden wir auf ihrer Seite stehen!

 

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